Bühnenrechte: henschel SCHAUSPIEL Theaterverlag Berlin GmbH
Ensemble: Elisabeth Diehl, Dagmar Kaiser, Ilja Kamphues, Nenad Smigoc, Brigitte Schmitt-Backhaus, Uli Wirtz-v. Mengden und die "Vogel"Kinder Marie-Lena Kaiser, Alina Mirgel und Janos Krüger
Kostüme: Gesine Habermann, Anke Küper Technik: Karsten Rischer Regie & Bühne: Manfred Roth
Termine: Sa, 23. & 30. Januar 1999 / 15 Uhr Sa, 27. Februar 1999 / 15 Uhr Sa, 13. März 1999 / 15 Uhr Sa, 17. April 1999 / 15 Uhr Sa, 15. Mai 1999 / 15 Uhr
"Er hat so schön gesungen, da konnte ich nicht denken!": Mitten im kalten Winter legt die flatterhafte Vogelmutter 3 grüngesprenkelte Eier und brütet sie auch noch aus. Als Vogelkopp im Wald Holz schlagen will, hört er plötzlich piepsige Hilferufe. Die verzweifelte Vogelmama bittet ihn, ihre 3 kleinen Vogelkinder vor dem Erfrieren zu retten: "Nimm uns mit, nimm uns unter deine große Mütze." Gesagt, getan. Doch nun überschlagen sich die Ereignisse...
Pressestimmen:
"Zur unterhaus-Premiere gab es eineinviertel vergnügliche Stunden für Jung und Alt, denn in der lebendigen Inszenierung von Manfred Roth (Regie und Bühne) kommt das Stück weit weniger pädagogisch daher, als sein Inhalt vermuten lassen könnte. Die vielen, teils skurrilen Charaktere bieten dankbare Aufgaben für Schauspieler und Ausstattung. Wortwitz, farbenfrohe Kostüme (Gesine Habermann und Anke Küper) und das spielfreudige unterhaus-Ensemble erwecken sie zum Leben. Da wird die ganze Welt zur Mütze, und das Theater macht den hellen Kopf darunter. (...) Wandlungsfähigkeit demonstrieren Elisabeth Diehl (wunderbar in Szene gesetzt als rheinhessisches Volk) und Ilja Kamphues (eindrucksvoll als treu- und weichherziger Keulenjimmi) in verschiedensten Rollen. Brigitte Schmitt-Backhaus ist eine flippige Vogelmutter und darf daneben als 'Spezialistin für schweinische Worte' das stärkste Liebeswort verkünden. Einen überzeugenden grauen Fiesling gibt Uli Wirtz-v. Mengden als königlicher Untersekretär, während seine Herrin im praktischen Wenderock auch radschlagende Närrin ist (Dagmar Kaiser). Den sympathischen 'Vogelkopp' spielt Nenad Smigoc; seine vorwitzigen Mützenbewohner Marie-Lena Kaiser, Alina Mirgel und Janos Krüger kommentieren das Geschehen aus der Vogelperspektive und sind bestimmt schon bald flügge..." (Mainzer Rhein-Zeitung)
"...dadurch, daß die drei Vogelkinder (...) in einer mützenförmigen Hängematte unter der Decke plaziert waren, kam quasi eine zweite Ebene ins Spiel. Von dort oben gaben die strampelnden Vogelkinder weise Ratschläge an den zunehmend verzweifelten Vogelkopp..." (Mainzer Allgemeine Zeitung)
Und Mira Müller (12 Jahre) schrieb im Wiesbadener Kurier (Rhein-Main-Presse): "(...) So, mehr will ich euch nicht verraten, weil ich vorschlage, daß ihr euch das Stück selbst anschaut, denn es ist wirklich toll gemacht. Die Schauspieler waren genial, wobei ich nicht sagen kann, wer mir am besten gefallen hat, weil alle eine ausdrucksstarke Mimik hatten. Lustig waren die drei Vogelkinder, die hoch oben in einem riesigen Korb lebten und piepten. Und das Bühnenbild war sehr originell - eine blaue Leiter spielte die wichtigste Rolle."
Karten für "Der Vogelkopp" können - unabhängig vom Vorverkaufsbeginn - für die ganze Saison gekauft werden.
Der Veranstaltungsbeginn (außer Kinder- und Jugendprogramm sowie einigen Sonderveranstaltungen) ist immer um 20:00 Uhr.
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