Regie und Bühnenbild: Manfred Roth Kostüme und Bühnenbau: Suzanne Zimmermann Technik: Carsten Schmidt Es spielen: Brigitte Backhaus, Astrid Bierwirth, Elisabeth Diehl-Behlau, Marie-Lena Kaiser, Ilja Kamphues, Nenad Smigoc, Uli Wirtz von Mengden "Ein Buch im Haus nebenan ist wie ein scharf geladenes Gewehr. Man vernichte es. Man entlade die Waffe. Man reiße den Geist ab. Wer weiß, wen sich der Belesene als Zielscheibe aussuchen könnte!" aus: Ray Bradbury, Fahrenheit 451
FEUER BRENNT ALLES WEG. Die Gedanken, die Hoffnungen, die Erinnerungen, die Ängste. Alles, was in Büchern zu .nden ist. Alles, woran Menschen glauben. Der Roman "Fahrenheit 451" von Ray Bradbury ist vor über 50 Jahren, 1953, erschienen, und er hat nichts von seiner Brisanz und von seiner Spannung verloren. Gerade ist er wieder in den Schlagzeilen, weil US-Politikaktivist Michael Moore seinen neuen, preisgekrönten Film "Fahrenheit 9/11" nannte. Auch hier geht es um ein Feuer, das Amerika verändert hat. DAS UNTERHAUS-JUGENDTHEATERENSEMBLE bringt das Original, "Fahrenheit 451", auf die Bühne und damit die Geschichte des Feuerwehrmannes Guy Montag, dessen Job es ist, Bücher zu verbrennen. Nichts Geschriebenes ist erlaubt. Die Zensur ist absolut. Aber dann trifft Montag das Mädchen Clarisse und seine Welt beginnt sich zu verändern ... DAS GEFÄHRLICHE SPIEL, in das Guy Montag und Clarisse geraten, hat der berühmte französische Regisseur François Truffaut 1966 effektvoll verfilmt; eine Neuverfilmung ist derzeit in Arbeit. Der Stoff gehört zu den wichtigsten Utopien des vergangenen Jahrhunderts und wird in einem Atem mit Orwells "1984" oder Huxleys "Schöne neue Welt" genannt. BRADBURYS GESCHICHTE konzentriert sich ganz auf den einzelnen Menschen, der in einer kalten Welt lebt, die ohne Sinn zu sein scheint. Die Auseinandersetzung mit einer unmenschlichen Gesellschaft erfolgt über die Stellung der Medien - Bücher, Zeitungen, Fernsehen - in dieser Gesellschaft. Dieses Thema ist aktueller denn je. Die Fiction ist voller Kraft und von großem Realitätsbezug.
Premiere am 14.9. Vorstellungen: 15. bis 18.9., 8. bis 12.11., 17. bis 22.1., jeweils 18 Uhr Eintritt 8 Euro + 10% VVK
|
|